Vitalstoffe

Orthomolekulare Medizin & Vitalstoffe



Die Bezeichnung „orthomolekular“ setzt sich aus ortho = gut, richtig und molecular = kleinste Bausteine zusammen. Der amerikanische Biochemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling erkannte die Wichtigkeit einer richtigen individuellen Zufuhr von lebensnotwendigen Nähr- oder Vitalstoffen in Konzentrationen, die normalerweise in gesunden Körperzellen vorhanden sind. Dies dient nicht nur der optimalen Erhaltung der Gesundheit sondern unterstützt auch entscheidend die Heilungsvorgänge des Körpers.


Aus Sicht der orthomolekularen Medizin kann ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper zu Krankheiten führen.


Die Wirkstoffe der orthomolekularen Medizin sind allesamt essentielle Mikronährstoffe, die auch natürlicherweise im menschlichen Körper vorhanden sind. Hierbei handelt es sich um Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und essentielle Fettsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Die sinkende Qualität unserer Nahrungsmittel, die  Belastung des Organismus durch einen hohen Konsum an Genußmitteln wie Alkohol und Nikotin, sowie der häufig wiederkehrende Stress in Beruf und Alltag führen oft zu Mangelzuständen dieser Mikronährstoffe.


Das Bundesgesundheitsministerium hat das   Robert-Koch-Institut in Berlin beauftragt eine repräsentative Studie über die Vitamin-D-Versorgung in Deutschland (März 2012) durchzuführen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten deutliche Mangelversorgung auf. Insgesamt wiesen 62 Prozent der Jungen, 64 Prozent der Mädchen sowie 57 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen Vitamin-D-Spiegel unter diesem Grenzwert auf.*


Ein Mangel an Vitamin D kann sich in chronischer Müdigkeit, Reizbarkeit, erhöhter Infektanfälligkeit und Schlafstörungen u.v.m. zeigen.


In meiner Praxis lege ich Wert darauf, keine unnötigen Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen. Vielmehr ist eine sinnvolle und individuell abgestimmte Versorgung mit entsprechenden Mikronährstoffen mein Ziel. Häufig ist eine vorherige Laboranalyse zur Erkennung diverser Mangelzustände sinnvoll.


Wichtig ist die Nutzung der orthomolekularen Medizin insbesondere als zusätzliche Maßnahme, um das Ansprechen auf andere Behandlungsmethoden, z.B. bei Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates, oder des allgemeinen Wohlbefindens  zu verbessern.


* Quelle: Robert-Koch-Institut "Vitamin-D-Status in der deutschen Wohnbevölkerung"   vom 29.03.2012


Medizinische Indikationen


  • Haut und Schleimhaut Beschwerden
  • Produktion der Sexualhormone und für die Fertilität
  • chronischen Darmerkrankungen wie Colitis
  • Arteriosklerose und bei Nervenstörungen
  • Schlaganfall-Prophylaxe
  • Übergewicht
  • chronische Entzündungen
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf- und Autoimmunerkrankungen
  • neurologische Problematiken wie z. B. Depressionen oder Demenz